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Loschwitz - ein Stadtteil von Dresden |
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Ludwig RichterEinleitung | Lebensdaten | Werk + Wirkung | Standort Grundlagen der Landschaftsmalerei: Ludwig Richters Auseinandersetzung mit der Landschaft begann früh. Schon der Fünfzehnjährige folgt in seinen Zeichnungen nur widerwillig den stereotypen Formeln der aus dem 18. Jahrhundert übernommenen Zinggschen Methode. An der Akademie wurde Landschaftsmalerei nicht nach der Natur, sondern durch getreues Kopieren der alten, als vorbildhaft geltenden Meister gelehrt: Ruisdael, Everdingen und Dieterich. Die Begegnung mit den Originalen in der Gemäldegalerie schein Richters Entwicklung indessen wenig beeinflußt zu haben. Seine Bewunderung galt vielmehr "dem neuartigen malerischen Realismus Dahls und den ganz originellen, poetisch-gedachten und tief melancholischen Landschaftsbildern Friedrichs", dessen Art er freilich für seinen eigenen Weg ablehnte. Besonders aber fesselten ihn die strengen, an der Wirklichkeit orientierten Naturstudien der älteren Akademieschüler August Heinrich und Ernst Oehme, die frischen Landschaften von Carl Götzloff sowie die im gleichen Geist konzipierten Radierungen Christoph Erhards, deren anregendes Vorbild in einigen seiner radierten Blätter deutlich zutage tritt. Mit sicherem Instinkt für das Wahre und Zukunftsträchtige erkannte er hier einen für ihn gangbaren Weg. Doch: "Ich sehe mich in der Kunst so schrecklich aufgehalten. Ich möchte immer weiter, immer meinem Ziel näher und sehe mich ehre rückwärts treibend". Quelle: Ludwig Richter und sein Kreis. Guck in die Welt. |
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Zuletzt
aktualisiert: Mai 2002 |
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