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Loschwitz - ein Stadtteil von Dresden |
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Ludwig RichterEinleitung | Lebensdaten | Werk + Wirkung | Standort Bildwelt und Weltbild: Es sind die "kleinen Leute" der klein- und mittelbürgerlichen Schichten, die sich in Richters Bildwelt wiedererkennen unter dem Aspekt lebenstüchtiger Anspruchslosigkeit. Richter hat sie nicht ohne Humor und mit sichtlich eigenem Behagen geschildert. Da sie das große Glück der Reichen - Macht und Besitz - nur von unten her bestaunen konnten, begnügen sie sich mit dem kleinen Glück der Armen, sie demonstrieren Daseinsfreude im Genuß der elementaren Dinge, der kostenlosen, unbezahlbaren Gaben des Lebens: Sonne, Mond und Sterne, Tages- und Jahreszeiten, Wald und Feld, Blume, Gras und Baum. Dazu kommt die dankbar empfangene Erfüllung der einfachsten menschlichen Bedürfnisse: Essen und Trinken, Schlafen und Spielen, das liebevolle Miteinander in Haus und Familie, Singen, Tanzen, Musizieren, Pfeife rauchen, Lesen, Märchen erzählen und natürlich Wandern. Das alles ist nicht nur ein Bekenntnis zum "einfachen Leben", zu den "stillen, welterhaltenden Kräften der Natur und zum menschlichen Sittengesetz", sondern auch Ausdruck des vitalen Anspruchs der wenig begüterten, dem Leben dennoch Sinn, Maß und Wert zu geben. Ihre Fröhlichkeit trotz Not und Sorgen signalisiert Vertrauen in die Zukunft. Sie ist auch ein Mittel zur Lebensbewältigung. Quelle: Ludwig Richter und sein Kreis. Guck in die Welt. |
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Zuletzt
aktualisiert: Mai 2002 |
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